Verlegemaßnahme Mittelspannungskabel Uferstraße Eberbach


Von den Stadtwerken Eberbach wurde HIPLAN zur Verbesserung der Versorgungsicherheit mit der Planung, Vergabe und Objektüberwachung einer Mittelspannungskabelverlegung beauftragt. Von der Trafostation Kläranlage bis zur Station Ronald Schmitt galt es, ein neues Mittelspannungskabel NA2XS(F)2Y 3 x 1 x 150 zu verlegen.

Die Länge der Gesamtmaßnahme beträgt ca. 800 m. Einhergehend mit der 20 kV- Trasse wurde im gleichen Graben LWL- Leitung sowie abschnittsweise ein zusätzliches Leerrohr mit eingebracht. Das Mittelspannungskabel selbst wurde weitestgehend ebenfalls in Kabelschutzrohr DN 160 oder in bereits vorhandenem Leerrohr DN 100 verlegt.

 

Zur Minimierung von Verkehrseinschränkungen wurde entlang der Uferstraße (B 37/B 45) sowie zu deren Querung die Verlegung mittels Spülbohrverfahren favorisiert. Die Straße „Böser Berg“ sowie die Kreisstraße K4115 im Bereich „Gretengrund“ wurden in offener Grabenbauweise gequert, da als Vorbereitung für zukünftige Gas- und Wasserleitungen in diesem Bereich zusätzlich zwei Leerrohre D200 mit verlegt wurden.

Das Anschließen des neuen Kabelsystems sowie das Abklemmen der Bestandskabel waren ebenfalls im Leistungsumfang des Auftragnehmers.

 

Fotos: Spülbohrarbeiten entlang der Uferstraße, Kabeleinführung in die Station, Schaltfeld (Quelle: Hiplan)

 

HIPLAN bedankt sich bei den Stadtwerken Eberbach, den zuständigen Mitarbeitern und beauftragten Unternehmen für die partnerschaftliche und konstruktive Zusammenarbeit. Nur gemeinsam konnte innerhalb des engen Zeitfensters von fünf Wochen die Maßnahme erfolgreich umgesetzt und im geplanten Kostenrahmen realisiert werden.

Erweiterung des Schalthauses Horn in Eberbach


Die Stadtwerke Eberbach versorgen einen Industriekunden mit ca. 7,5 MVA elektrischer Energie. Die Übergabe findet im Schalthaus Horn statt und wurde von da über zwei Übernahmefelder des Endkunden an das Industrieareal weitergeleitet.

Aufgrund einer Störung an einem dieser Schalfelder (Lichtbogen im Kabelanschlussbereich) entschloss man sich, die Übernahmefelder und ca. 12 weitere Abgangsfelder auf das firmeneigene Areal zu verlegen. Dies bedeutete für die Stadtwerke Eberbach als VNB, dass die bestehende Schaltanlage mit zwei neuen Schaltfeldern als Übergabefelder mit Mess- und Schutzeinrichtung erweitert werden musste. Das Problem dabei war, dass diese in dem separaten Raum, in dem die Übernahmefelder des Industriekunden standen, realisiert werden musst.

Foto: Zwei neue Schaltfelder, Kabelanschluss oben (Quelle: Hiplan)

Als Lösung wurde das bisherige Messfeld, das einen Lasttrennschalter eingebaut hat, zum Längskuppelfeld umgestaltet (Wandlerausbau) und eine Kabelbrücke in den benachbarten zweien Schaltraum geführt. Da dort kein Platz für ein Hochführungsfeld vorhanden ist, wurde der Anschluss der Kabelbrücke in einem Aufsatzkasten oben ausgeführt.

Da durch die Parallelfahrweise der beiden Kabel zum Industriekunden die Schutzaufgabe sich veränderte, wurden die beiden Verbindungen jeweils mit Leitungsdifferentialschutz ausgeführt und die bisherige Übergabezeit als Reservezeit verwendet. Dies erfordert durch die Parallelimpedanz der beiden Leitungen die Umrechnung und Umstellung der Backup- Relais im Netz der Stadtwerke, was ebenfalls von HIPLAN realisiert wurde.

 

HIPLAN möchte sich bei den Stadtwerken Eberbach, den zuständigen Mitarbeitern und beauftragten Unternehmen des Industriekunden sowie allen Projektbeteiligten für die partnerschaftliche und konstruktive Zusammenarbeit bedanken.

Neues Schalthaus im Mittelspannungsnetz in Greven


Die Stadtwerke Greven GmbH werden in dem Bereich Reckenfeld über mehrere Mittelspannungskabel aus dem UW Austum, das auf dem Gebiet der Stadt Emsdetten liegt, versorgt. Bislang stellten diese Kabel den Beginn unterschiedlicher Stränge dar, die ins Netz führten.
Bedingt durch stark unterschiedliche Lasten und Einspeiser zeigten sich im Laufe der Zeit Spannungsunterschiede, die teilweise Netzkupplungen erschwerten oder gar unmöglich machten.

Foto: Doppelsammelschienen-Schaltanlage in luftisolierter Ausführung (Quelle: Hiplan)

 

Um dem Problem zu begegnen, entschloss man sich zum Bau eines Schalthauses an geeigneter Stelle, welches auf einer Doppelsammelschienen- Schaltanlage mit Querkupplung die fünf speisenden Systeme aufnimmt und von diesem Standort aus ins Netz verteilt. Diese Maßnahme erhöht deutlich die Spannungsstabilität und ermöglicht wesentlich flexiblere Schaltvarianten.
In einem Betonfertiggebäude mit aufgeständertem Doppelboden wurde die Doppelsammelschienenanlage mit 1.250A Bemessungsstrom errichtet.
Die verfügt neben der Querkupplung über fünf Einspeise- und sechs Abgangsfelder sowie ausreichend Platzreserve um weitere Abgangsfelder bei Bedarf nachrüsten zu können.
Die Anbindung an die zentrale Leittechnik erfolgte mittels Glasfaser über eine Fernwirkunterzentrale. Die Be- und Entlüftung sowie die Raumheizung sind über einen zweistufigen Thermostaten sowie einen Hygrostaten automatisiert.
Die Lüftungen sind alle motorisch angetrieben, sodass kein Personaleinsatz für die Gebäudeklimatisierung notwendig wird.Das Projekt wurde von HIPLAN komplett geplant, ausgeschrieben und vergeben. Anschließend wurde die Objektüberwachung seitens HIPLAN übernommen. Der geplante Kostenrahmen konnte bei diesem Projekt eingehalten werden.
Wir bedanken uns bei allen Beteiligten, insbesondere bei den Stadtwerken Greven, für die angenehme und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Neuerrichtung des Schalthauses Borken


Direkt neben dem Umspannwerk errichteten die Stadtwerke Borken ein neues Schalthaus, welches zukünftig den Netzmittelpunkt für das innerstädtische Mittelspannungsnetz bilden wird.

Hierfür wurde in dem neuen Schalthaus eine luftisolierte Doppelsammelschienen-Mittelspannungsanlage (2500A) eingebaut, welche über zwei Einspeise- und zwei Querkupplungsfelder sowie 18 Abgangsfelder verfügt. Bei der 12kV-Schaltanlage wurden auch Platzreserven vorgesehen, um eine zukünftige Erweiterbarkeit zu gewährleisten.

  

Die leittechnische Anbindung des Schalthauses zu der Netzleitstelle sowie zum vorgelagerten Netzbetreiber wurden ebenso realisiert wie die technische Gebäudeausrüstung und entsprechende Alarm- und Einbruchmeldesysteme. Zwei an einem außer Betrieb genommenen Schalthaus vorhandene Erdschlusslöschspulen sowie ein Sternpunktbildner wurden im Zuge des Projekts an das neue Schalthaus transportiert, auf neuen Trafowannen montiert und in Betrieb genommen. Auch die Außenanlage wurde komplett neu gestaltet.

Hiplan durfte im Auftrag der Stadtwerke Borken die gesamte Maßnahme planen, ausschreiben, die Vergabe mit begleiten sowie die Bauüberwachung durchführen.

Für das entgegengebrachte Vertrauen und die stets angenehme Zusammenarbeit möchten wir uns herzlich bei den Stadtwerken Borken bedanken.

Neues Flutlicht für Fußballstadion Rottweil


Für die Stadt Rottweil in Kooperation mit dem örtlichen Energieversorger ENRW konnte HIPLAN die Erneuerung der HQI-Flutlichtleuchten durch neue LED-Strahler ausschreiben. Die neue Technik soll 2019 installiert werden und bringt für die Sportler sowie für die Stadt einen beiderseitigen Nutzen. Die neuen Leuchten erhellen den Fußball- und Leichtathletik-Bereich wesentlich heller als die alten Strahler und das bei wesentlich geringerem Energieverbrauch. Damit ist die Erneuerung eine Investition in die Zukunft des Stadions, spart Betriebskosten und schont die Umwelt.

HIPLAN betreute das Projekt von der Planung bis zur Vergabe.

EU-weite Ausschreibung und Vergabe Gateway- und Messdatenmanagementsysteme


Der Stadtwerkeverbund Westmünsterland beauftragte HIPLAN GmbH gemeinsam mit einer Anwaltskanzlei für die juristischen Themen mit der Ausschreibung und rechtskonformen Vergabe von Softwaresystemen zur Gatewayadministration und zum Messdatenmanagement. Diese Systeme müssen die Forderungen des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG), die derzeit viele Energieversorger beschäftigen, entsprechend der vielseitigen Prozesse in den verschiedenen Partnerunternehmen optimal unterstützen. Weiterhin bestand eine wesentliche Herausforderung dieses Projekts darin, Schnittstellen zu den vielfältigen Bestandssystemen bei jedem Partnerstadtwerk zu beschreiben und zum Zeitpunkt der Projektrealisierung funktionsfähig verfügbar zu haben.

Nur so ist eine solch umfassende Beschaffung wirtschaftlich und bringt allen Beteiligten Vorteile. Der EU-weiten Ausschreibung ging eine umfassende Marktrecherche voraus. Gleichzeitig lag der Fokus darin, dass sämtliche Leistungsanforderungen vergleichbar dargestellt werden und von allen Bietern auch einheitliche Systemlösungen angeboten werden.

HIPLAN bedankt sich für das entgegengebrachte Vertrauen und die durchweg positive und zielorientierte Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten.

Mittelspannungs-Netzberechnung und Ausfallszenario-Analyse Stadt Deidesheim


Die Stadtwerke Deidesheim betreiben die Stromversorgung für die Stadt Deidesheim sowie die Gemeinde Niederkirchen. Um eine stabile und ausfallsichere Versorgung zu gewährleisten, beauftragten die Stadtwerke die HIPLAN GmbH mit einer Kurzschlussstrom- und Lastflussberechnung, um eine gleichmäßige Kabelbelastung zu gewährleisten und Reservekapazitäten zu ermitteln. Weiterhin wurde der Notbetrieb mit Ausfallszenarien simuliert, um optimal auf mögliche Störungen vorbereitet zu sein. Sämtliche Berechnungen wurden im Dezember 2017 abgeschlossen und eine aussagekräftige Berechnungsdokumentation an die Stadtwerke übergeben.

Die Stadt Deidesheim hat dadurch eine sinnvolle Investition in die Netzstabilität und Versorgungssicherheit des 20kV-Mittelspannungsnetzes gemacht.

Beschaffung von Systemen zur Gatewayadministration und zum Messdatenmanagement SW Rhede


Das Thema Gatewayadministration und Messdatenmanagement sind Forderungen des Messstellenbetriebsgesetzes (MsbG), die derzeit viele Energieversorger beschäftigen, aber kaum einer Erfahrungswerte mit Echtsystemen hat, da es noch ein ganz junges Thema ist. Die Hiplan GmbH konnte in enger Abstimmung mit den Wünschen und Bedürfnissen der Stadtwerke Rhede eine Preisanfrage mit technischer Beschreibung dieser Systeme erstellen. So war eine Vergleichbarkeit der zahlreichen auf dem Markt erhältlichen Preismodelle der verschiedenen Bieter möglich.

Da auch die Umsetzung der Systeme entweder als Full-Service oder Software-as-a-Service zur Disposition standen, wurden hierzu zwei Szenarien als Preisanfrage erstellt, um in einer Wirtschaftlichkeitsbetrachtung den für die Stadtwerke günstigsten Betriebsfall zu ermitteln. Nach Preisanfragen, Bietergesprächen und Abstimmungen mit dem Kunden, konnte im Dezember 2017 eine Vergabeempfehlung ausgesprochen werden.

Wir bedanken uns für das Vertrauen der Stadtwerke Rhede und die stets professionelle Zusammenarbeit in diesem interessanten Projekt.

Einweihung Schalthaus Oettinger Straße in Gunzenhausen


Am Mittwoch, den 22. November 2017 durften die Stadtwerke Gunzenhausen ihr neues Schalthaus in der Oettinger Straße offiziell in Betrieb nehmen.

Im Zuge der Renaturierung der Altmühl und damit verbundenen Kabel- und Netzumbauarbeiten wurde in Gunzenhausen auch ein neues Schalthaus mit einer 20kV-Schaltanlage errichtet, das eine wichtige Ergänzung im Versorgungsnetz der Stadt Gunzenhausen darstellt und die Energieversorgung langfristig stabilisiert und noch sicherer macht. Die HIPLAN Elektrotechnik GmbH durfte hier für die Stadtwerke die Planung, Ausschreibung, Vergabe und Objektüberwachung übernehmen und bedankt sich für das Vertrauen und die tolle und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Einen Bericht über die Einweihungsfeier finden Sie hier: http://www.stadtzeitung.de/gunzenhausen/lokales/es-war-durchaus-zeit-zum-schalten-d34574.html

 

Netzanalyse Energienetz Fa. Tyco in Speyer


Um eine langfristige stabile Energieversorgung zu gewährleisten und eine fundierte Grundlage für zukünftige Um- und Erweiterungsplanungen zu haben, veranlasste Tyco Electronics AMP GmbH am Standort Speyer eine Netzanalyse des Mittel- und Niederspannungsnetzes durch die Hiplan Elektrotechnik GmbH.

Hierbei führte Hiplan eine entsprechende Datenaufnahme vor Ort durch, um anschließend eine Kurzschluss-Stromberechnung sowie eine Lastflussberechnung vorzunehmen. Zusätzlich wurde eine Selektivitätsberechnung aller Netzschutzreinrichtungen durchgeführt.

Diese Analyse schafft nun maximale Sicherheit bei der Zukunftsplanung von Tyco für die Energieversorgung am Standort Speyer.