Beschaffung von Erdschlusslöschspulen und Sternpunkttrafos für die SW Borken


Die Stadtwerke Borken erweitern die Kapazitäten der Erdschlusslöschspulen im Rahmen der Sternpunktbehandlung in den 10 kV- Mittelspannungs- Netzen in den Schalthäusern Weseke sowie am Umspannwerk Borken. Hierzu sollten an den Bestandsanlagen Anpassungen vorgenommen sowie neue Erdschlusslöschspulen und neue Sternpunktbildner beschafft werden.

 

Die neuen E- Spulen und Trafos waren durch den Auftragnehmer zu liefern und komplett betriebsbereit anzuschließen. Die vorhandenen Bestandsgeräte waren zu demontieren.

 

Um für künftige Netzsituationen noch besser gerüstet zu sein, wurden alle E-Spulenregelungen mit zusätzlichen Stromeinspeisungen versehen. Hier kommt die aktuelle

Multi-Frequenz-Stromeinspeisung MCI von A. Eberle zum Einsatz.

Foto oben: Die neue Erdschlusslöschspule (rechts) sowie der neue Sternpunkttrafo am SH Borken (Foto Quelle: Hiplan)

 

Durch ein einfaches Verdrahtungs- und Anbindungskonzept sowie eine kompakte Bauform eignet sich die MCI zur Nachrüstung an den bestehenden Regelungen.

 

Das Ingenieurbüro HIPLAN plante sämtliche Einzelgewerke in Abstimmung mit den Stadtwerken Borken. Nach Ausschreibung der Leistungen wurde die Auftragsvergabe begleitet.

Wir bedanken uns bei den Stadtwerken Borken für die angenehme und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Beschaffung Netzersatzanlagen und Umbau der Energieversorgung


Der Abwasserverband Oberhessen betreibt unter anderem die Kläranlage Nidda, ein Zwischenhebewerk sowie ein Hochwasserpumpwerk auf der Gemarkung Nidda.
Die vorgenannten Pumpwerke wurden bisher über verbandseigene, erdverlegte Kabel aus dem kläranlageninternen 20-kV-Netz versorgt. Auch der Netzersatzbetrieb wurde über zwei zentral in der Kläranlage betriebene Dieselaggregate für alle drei Standorte gewährleistet. Die Energieverteilungs- und Netzersatzsysteme mussten altersbedingt ersetzt werden.

Um zukünftig eine zum Betrieb der Abwasserableitung und Abwasserreinigung geforderte hinreichende Verfügbarkeit und Sicherheit für die Energieversorgung und -verteilung zu gewährleisten, wurden das Hochwasserpumpwerk sowie das Zwischenhebewerk nun autark über eigene Netzanschlusspunkte vom Vorversorger in die Energieversorgung eingebunden. Hierfür wurden die bestehenden Transformatoren (jeweils aus den 1970er Jahren) sowie die zugehörigen Mittelspannungsschaltanlagen ersetzt. Neue Kompakt-Trafostationen inklusive Schaltanlagen wurden ausgeschrieben, geliefert, montiert und betriebsfertig in Betrieb genommen.

Gleichzeitig wurden jeweils eigene Netzersatzanlagen an allen drei Standorten neu installiert. Die Netzersatzanlagen mit Leistungsstärken von 450 kVA, 250 kVA und 150 kVA sind in begehbaren Containern aufgestellt und bieten maximale Sicherheit für den Netzausfall.
Um die neue Struktur an den Bestand anbinden zu können, wurden an allen drei Standorten die Niederspannungshauptverteilungen umgebaut, die SPS angepasst und neue Mittel- und Niederspannungsleitungen sowie Signalkabel verlegt.
Die Einbindung aller neuen Komponenten in das bestehende Prozessleitsystem inklusive sämtlicher Systemanpassungen gehörte ebenfalls zur Gesamtmaßnahme.
Das Ingenieurbüro HIPLAN plante sämtliche Einzelgewerke in Abstimmung mit dem Abwasserverband. Nach Ausschreibung der Leistungen wurde die Auftragsvergabe begleitet.

Die Lieferungen und Leistungen wurden von verschiedenen Firmen erbracht.

HIPLAN übernahm für sämtliche Arbeiten die Objektüberwachung und Baustellen-koordination. Termine sowie Schnittstellen der einzelnen Arbeiten wurden während des Projektverlaufs aufeinander abgestimmt.

HIPLAN bedankt sich bei dem Abwasserverband Oberhessen, den zuständigen Mitarbeitern und beauftragten Unternehmen für die hervorragende Zusammenarbeit auf Augenhöhe.